Traumpaarspiel
home
more than books  
 

impressum

 

 

   
 
   

Archiv
2008
2007

2006
2005

 

     
     

Pressestimmen zum Comic
"Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens "

21.07.2010
Deutschlandradio; spannendes Kritikergespräch mit Dennis Scheck, Daniela Seel (kookbooks) und Andreas Knigge über Comics und insbesonders über die beiden Bücher "Alpha. Directions" von Jens Harder und "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens". Nachzuhören hier >>>

26.06.2010
Interview für die Stuttgarter Nachrichten, von Rupert Koppold >>>

22.06.2010
Interview für die Website des Goetheinstituts anläßlich der Preisverleihung von Rieke Harmsen>>>

17.06.2010
Als besonderes Schmankerl kann man nun das Gespräch zum Comic in der österreichischen Kultradioshow "Im Sumpf", (FM4) mit Thomas Edlinger zu guter Musik nachhören >>>

15.06.2010
Heissa, ich habe gewonnen! Einen Icom-Preis für den besten Indie-Comic 2009 und den Max&Moritz Publikumspreis, der dieses Jahr erstmalig verliehen wurde!
Mein unvollständiger Festivalbericht auf dem electrocomics-blog >>>


(Foto: Harald Havas; Hella von Sinnen stellt mir Fragen, Dennis Scheck lauscht,
rechts hebt eine schlanke Assistentin drohend den physischen Gewinn: ein Stück Brot in Form von Max & Moritz. Es ist hart und trocken.)


Die österreichische Presseagentur und der Standard freuten sich mit, weil gleichzeitig auch noch Nicolas Mahler
(im Hintergrund, der mit dem skeptischen Blick) zum besten Comiczeichner deutscher Zunge ausgerufen wurde.

Festivalberichte von:
Jens Balzer für die Frankfurter Rundschau;
Andreas Platthaus für die FAZ und auf seinem blog

26.05.2010

"Wer gewinnt in Erlangen?” fragt sich “FAZ” -Feuilletonist Andreas Platthaus

Jungle World Rezension von Michael Saager, vom 20.5.

08.05.2010
Portrait im Radio-Feuilleton des Deutschlandradios, in der Reihe “Profil”, Beitrag von Anette Selg, gesendet am 5.5.;
nachzuhören hier >>>

03.04.2010
Spiegel online >>>
Fluter.de, Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >>>
Strapazin Nr. 98 von Christian Meyer:
Mit seinen 450 Seiten ist das Monströse Werk nicht nur mit Abstand die bis dato dickste deutschsprachige Graphic Novel, es ist wohl auch die gelungenste …

29.03.2010
uMag 04/2010 (Sammelrezi mit "Blankets" und "Vier Augen")
WDR 5 scala, Bericht über Graphic Novels von Christian Möller
nachzuhören hier >>>

Blog von Stefan Pannor, Rezension und irrwitzige Wette

19.03.2010
Der Bund, Schweiz, von Christian Gasser; zum Artikel >>>

08.03.2010
Zu großartiger Musik, ausgesucht von Thomas Edlinger, tratsche ich mit eben Jenem in der Radiosendung "Im Sumpf" (fm4 am 7. 3., 21 Uhr);

Radiointerview zum Frauentag und erotischen Comics auf fm4 (8.3.): "Homebase"

Draußen, Straßenmagazin für Münster und das Münsterland, März 2010, Interview >>>

Pony 02/2010, von Sven Jachmann

09.02.2010
Mittlerweile sammle ich Titel: "Comic der Stunde" (Falter), "Comic des Tages" (erinnere mich nicht mehr wo), "Comic des Monats" (Konkret), "Comic des Jahres" (Neue Züricher Zeitung u.a.) "Comic des Jahrzehnts" (the european; okay, da war er Einer unter zehn).
Erstaunlicherweise stammen die treffendsten Rezensionen aus Österreich, was zur Frage verleitet, wie weit mein Erzählen regional geprägt ist. Auf Platz Eins meiner persönlichen Liste der besten Besprechungen führt das österreichische "Springerin - Hefte für Gegenwartskunst", der Text stammt von Martin Reiterer, der genau hingesehen hat.

Auch das österreichische Feministenmagazin "An.schläge" (Besprechung von Fiona Sara Schmidt) belegt einen der vorderen Ränge, (gemeinsam mit einem früher erwähnten Artikel aus der "Presse" von Wolfgang Freitag)

weitere Rezensionen:
Der Falter (A)
Skug-Journal für Musik (A)
Bonner Stadtmagazin Schnuess

Die einzige negative Besprechung stammte ausgerechnet aus dem Umfeld von Zeichnerkollegen, dem Hamburger Radiokabinett. Hier wurde das Buch für "langweilig" befunden.

24.01.2010
Zur Abwechslung mal Radio:
Vorigen Montag brachte der österreichische Radiosender FM4 ein Feature zum Buch + Interview.
Nächsten Montag, also morgen am 25. 01. bringt der bayrische Sender on3-radio ein selbiges. Im Gegensatz zur reizenden Zita Bereuter konnte der deutsche Kollege Markus Koebnik auf Interviewmaterial aus dem Jahr 2007 zurückgreifen. Damals hatte er mich im Atelier besucht, und für den bayrischen Zündfunk über das entstehende Buch und die kapitelweise Vorveröffentlichung auf electrocomics berichtet. Sogar eine Hörspielfassung aus einer Comicszene hatten sie eingespielt, mit echt österreichischen Slang sprechenden Polizisten.
Das sachsen-anhaltinische freie Radio Corax brachte im Dezember ein Interview, daß wir im September geführt hatten.

15.01.2010
Comics zur Primetime!
Der Fernsehsender 3sat, "Kulturzeit" 19Uhr20,
zeigt einen 5minütigen Beitrag:
"Ulli Lusts feministischer Punk-Comic
Punks sind Rebellen. 1984 brennt die 17-jährige Ulli einfach durch. Heute ist sie Comiczeichnerin und hat ihre Geschichte aufgezeichnet. Mit "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" hat Ulli Lust ein rebellisches Buch gezeichnet, mit dem man Teil einer anderen Welt wird."

hier gehts zum video >>>

12.01.2010
Paul Gravett, Journalist, Comicautor & Direktor des Londoner Comicfestivals Comica, schreibt auf seiner Website:
"This time last year, I asked some of my friends through comics around the world to look back through the last twelve months and pick out one or more of their choices of Best Graphic Novels by creators and publishers in their own countries.
(...)

GERMANY, SWITZERLAND & AUSTRIA Selected by Christian Gasser >>>

Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens
by Ulli Lust
Avant-Verlag
What a debut! Until now, the Austrian born and Berlin-based Ulli Lust was mainly known for the journalistic work she did within the Monogatari-group. Here she tells the story of a trip through Italy. In 1984, Ulli and Edit, two 17-year old punk girls, travelled from Vienna to Sicily without passports, money or luggage, living in the streets and begging. Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens (Today is the last day of the rest of your life) begins like a romantic hymn to the free and wild life - and gradually turns into a gripping nightmare, ending with rape, prostitution, drugs and Mafia. Ulli Lust tells this dark initiation-trip of two rather naive girls without any sentimentality or complacency, and infuses it with a healthy dose of black humour. Her storytelling is dense and breathless, and her feverish, immediate and lively drawings create a flow the reader can't escape during the 464 pages the story takes to unfold and come to its bitter ending."

Die anderen genannten Werke sind:
Spam, Nicolas Mahler , Reprodukt
Space Dog, Hendrik Dorgathen , Edition Moderne
Pünktchen und Anton, Isabel Kreitz , Cecilie Dressler Verlag
Hector Umbra, Uli Oesterle, Carlsen Verlag

03.01.2010
Die bereits dritte Ausgabe eines anschaulichen Flyers ist erschienen, der Buchhändler und Leser gleichermaßen über lesenswerte Graphic Novels von insgesamt zehn Verlagen informiert. Auf der Titelseite des Flyers finde ich mich in guter Gesellschaft wieder:

03.01.2010

Zuerst hab ich's für einen Druckfehler gehalten.
Der Leiter des taz-Kulturresorts hatte mein Buch auf der vorweihnachtlichen Buchempfehlungsliste der Literataz genannt, neben "2666" von Roberto Bolano als Roman des Jahres, Antonio di Benedettos "Zama wartet" als Buch zum Verschenken und Arwed Messmers "Anonyme Mitte-Berlin" als Buch zum Angeben. Inmitten der literarischen Jahreslieblinge verschiedener taz-Journalisten tauchte da - als wäre es selbstverständlich - ein Comic auf, und das auch noch als "Politisches Buch des Jahres". Ich lese diese Zeitung seit Jahren täglich zum Frühstück, an diesem Morgen begann ich heftig zu hyperventilieren.

In der Taz, vom 26.12.2009 hat Andreas Fanizadeh eine Rezension nachgereicht.
" Der Beginn ist (...) durchaus heroisch erzählt, die zwei Frauen selbstbewusst und unverklemmt dargestellt: Her mit dem schönen Leben! Von der Haltung mag das an Rocko Schamonis "Dorfpunks" erinnern, nur eben aus weiblicher Perspektive. Was das für einen Unterschied bedeuten konnte, wird rasch deutlich. (...)
Ulli Lust erzählt die Geschichte ihrer Jugendreise, ohne Verrat an sich und ihren damaligen Idealen zu begehen. Und das ist für die Größe dieses vielschichtigen, selbstironischen Werkes entscheidend. Da ist keine falsche Anklage, kein moralinsaures Geschlechtsverallgemeinern. Ulli denunziert auch nicht Edi, deren Leidenschaften sie nicht teilt. Die Autorin geriet als jugendliche Idealistin mangels Erfahrung in Situationen, die sie nicht voraussehen konnte, aber dennoch zu bewältigen verstand. Das beweist dieses Buch. Nichts zu riskieren ist keine Alternative.
Freiheit und Enge liegen nahe beieinander. Ulli Lusts Geschichte enthält große poetische, aber auch brutale, verbrecherische Momente. Dennoch verharren ihre Heldinnen nie in Passivität oder Opfertum."

Konkret "Buch des Monats" Januar 2010, von Sven Jachmann
"Keine Frage (...), dass dieser ausschnitthafte Punk-Lebensbericht in seiner Radikalität und narrativen Finesse seinesgleichen sucht. Für Fazitfreunde: Meisterwerk!"

theeuropean.de, Jens Balzer hat pünktlich zur Jahreswende seine Liste der Comics des Jahrzehnts veröffentlicht. Er versammelt eine illustre Runde, angefangen mit dem Halbgott Chris Ware, Joann Sfar, Marjane Satrapi, Scott McCloud, David B. , Ben Katchor, Alison Bechdel, Joe Sacco, Killoffer.
Zum zehnten Platz schreibt er:
"Welch ein Glück! Kurz vor dem Ende des Jahrzehnts erschien auch noch der beste deutschsprachige Comic seit sehr langer Zeit: Ulli Lusts epische Story über die Lehr- und Wanderjahre eines Punkmädchens im Italien der 80er-Jahre sind ein einsamer Höhepunkt der hiesigen Comic-Kultur."

Comicgate.de vom 24.12.2009, Thomas Kögel
" Dies ist kein nostalgisch verklärter Blick zurück in die Jugendzeit, vielmehr ein schonungslos ehrliches Erinnern ..."

Freistil-online The Best Of 2009 Comic national: » Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens« , Ulli Lust, Avant Verlag

12.12.2009
Die Pressebeauftragte vom avant-verlags freut sich, denn die Nachrichtenagentur dpa unterstützt sie bei der Arbeit. Folgende Meldung läuft heute über den sogenannten Nachrichtenticker:

Literatur/Comics/Neuerscheinungen/
Comic-Bio: Erwachsenwerden auf die harte Tour

Berlin (dpa) - "Comic-Autobiografien boomen weiter. Die meisten gezeichneten Berichte über Kindheit und Jugend ähneln sich auf irgendeine Weise. Der Wiedererkennungseffekt, der sich beim Leser einstellt, reicht aber oft nicht für ein auch literarisch und künstlerisch interessantes Werk aus. Das ist bei der Zeichnerin Ulli Lust anders. «Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens» hat sie ihre auf 464 Seiten ausgemalten Erinnerungen betitelt. Als 17-jährige Punkerin reiste die gebürtige Wienerin ohne Geld und Papiere, dafür aber mit ihrer nymphomanischen Freundin Edi an der Seite durch Italien. Der selbst gewählte Weg des Aufstands gegen die Gesellschaft entpuppt sich als harte Tour der Selbstfindung. Lusts grünlich kolorierte Schwarz-Weiß-Zeichnungen erzählen mit Witz und großer Detailfreude von purer Lebenslust und heimlicher Lebensangst. Italien ist für die zwei jungen Frauen kein leichtes Pflaster. Machos und Mafia bedrohen zuletzt nicht nur ihre körperliche Unversehrtheit. Der Grat zwischen selbstbestimmter Lust und sexuellen Übergriffen ist stets schmal. Am Ende der zweimonatigen Odyssee gelangt die Ich-Erzählerin zurück nach Österreich - doch in Wirklichkeit ist sie immer noch auf der Reise."

20.11.2009
Comiclesung im Modern Graphics Berlin/Kreuzberg;
Die Berliner Stadtzeitung Zitty kürt die Veranstaltung zum Tagestip:
"Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens" Was für ein toller Titel für ein autobiogrpahisches Buch. Ausgeheckt hat es die österr. Zeichnerin Ulli Lust, bekannt für famose Comicreportagen etwa über eine sterbende DDR-Plattenbausiedlung und eine Bildkolumne im leider längst eingestellten Scheinschlag. Hier erzählt Ulli Lust von zwei Punkmädchen (...) bitter und ziemlich hart, ein großartiges Buch! Zur Lesung werden Projektionen der unverzichtbaren Bilder an die Wand geworfen.
Nach der Lesung pilgern wir alle zur moga mobo Party, Karl -Marx-Allee 36!

NZZ am Sonntag vom 15.11.2009:
"der beeindruckendste Comic-Roman des Jahres"

Schweizer Kulturradio drs2, von Christian Gasser: "... reisst die Leser mit in einen mehrere hundert Seiten langen Abgrund."

Taz 28.11.09 Andreas Fanizadeh listet den Comic unter seinen Jahresfavoriten als "Politisches Buch des Jahres"

Missy Magazin 01.12.09 von Sonja Eismann

Grenzecho 18.12.09, von Patrick Bildstein,
(+ Interview)

11.11.2009

Pressestimmen:
Die Zeit (Österreich Beilage) 8.10.2009
von Ernst Schmiederer

Die Presse 30.10.2009 (Österreich) von Wolfgang Freitag
"Und wenn sie heute, mittlerweile Comiczeichnerin und -verlegerin in Berlin, davon berichtet, dann hat die Distanz der Jahre weder ihren Blick verklärt noch so weit verdüstert, als habe ihr Damals mit ihrem Heute nichts zu tun. Alles bleibt an seinem Ort, das Schäbige bleibt schäbig, das Erniedrigende erniedrigend, die schwachen Stunden eines kleinen Jugendglücks bleiben so glücklich, wie sie vielleicht tatsächlich waren: „Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens“

www.comickunst.wordpress.com
Arte, Buchmesseblog (Video)
www.beatpunk.org

Tagesspiegel

 
           
         
   

12.07.2010
Sommer in Berlin.
Ich gönne mir den Spaß und starte eine Portraitreihe mit nichts weiter als modisch gekleideten Menschen.
Wird in regelmäßigen
Abständen aktualisiert.

>>>

 
 
01.07.2010

Jörg Stickan, Übersetzer der französischen Ausgabe
von "Heute ist der letzte Tag ...",
(Januar 2011 bei Editions çà et là
)
 

24.06.2010
Das Erscheinen des neuen SPRING #7 -Thema "Happy Ending",
256 Seiten, zweifarbig - feiern wir mit einer Ausstellung und Releaseparty in Hamburg am Freitag,
2. Juli 2010, 20 Uhr, im Hinterconti, Marktstraße 40,
Finissage: 4. Juli 2010, 20 Uhr.
"Wir", das sind die Zeichnerinnen Stephanie Wunderlich, Anne Vagt, Katia Fouquet, Sophia Martineck, Nina Pagalies, Katrin Stangl, Barbara Yelin, Larissa Bertonasco, claire Lenkova, Carolin Löbbert, Maria Luisa Witte, Nora Krug, Almuth Ertl, Ludmilla Bartscht und ich.


Spring-Zeichnerinnen 2010 (nicht vollzählig)


 

03.04.2010
Werkschau im Goetheinstitut in Neapel.
Eröffnet wurde die Ausstellung anläßlich des
Comicon Festivals in Neapel.

short report >>>

Am Wochenende davor war ich zu Besuch in Stockholm, zur small press expo 10, dank einer Einladung der reizenden Organisatorin Kristiina Kolehmainen (links im Bild, neben ihr Frédéric Felder und Thomas Bernard vom französischen Verlag Les Requins Marteaux )

short report >>>


 

 
      15.03.2010  
 

Titelbild: Kai Pfeiffer

Strapazin widmet - ganz frühlingsgemäß - die jüngste Ausabe dem Thema Sex. Wer sich an meine "Springpoems" erinnert fühlt, liegt nicht verkehrt, nur die göttliche Priesterin wurde diesmal von Frederic Coché gezeichnet. Mit Co-Redakteur Christoph Schuler habe ich Zeichnerinnen und Zeichner um erotische Comics gebeten, neben zwei chinesischen Zeichnerinnen Kolbein Karlsson, Melanie Gerland, Ludmilla Bartscht, Kai Pfeiffer u.a.

Die Seiten der Kollegen darf ich hier nicht veröffentlichen, aber immerhin die eigenen >>>

 

04.03.2010
Comiclesung anläßlich des next Comicfestivals
am 26. 2. im Ars Electronica Center, Linz
kurzer Festivalbericht >>>


und am 2. 3. im Wiener Phil
Fotos aus dem Phil >>>

 
02.02.2010
Bericht über einen Kurzbesuch des internationalen Comicfestivals im französischen Angouleme.
   
   
 

20.01.2010
Seit Dezember bewirtschafte ich eine kleine Facebook-Farm, nicht gänzlich in eigener Sache sondern für den Bildschirmverlag www.electrocomics.com. Unter dem Namen: "Ulli Electrocomics" wird das Erscheinen neuer E-books gepostet, Neuigkeiten aus dem sonstigen Schaffen der mittlerweile 42 Künstler gemeldet, und so fort. Facebook hat es fertiggebracht, daß ich mich fühle wie eine Zwölfjährige, nämlich wenn ich anderen Facebook-Teilnehmern (Männern wie Frauen) die Frage stellen darf: "Willst Du meine Freundin werden?"

     
                           

Schaufenster des Phil, Wien, Foto: Philipp Schneider
     
                           
06.01.2010
       
   

Kürzlich kam ein Paket aus Russland mit einer russischen Comicanthologie, deren Namen ich genausowenig lesen kann wie die Comics, und auch nicht die Namen der beitragenden Kollegen. Wenigstens die Zeichnerin eines der entzückendsten Beiträge kann ich namentlich erwähnen: Yana Klink, denn sie schrieb ihn freundlicherweise in lateinischer Schrift unter ihre Seite. Die Druckerschwärze ist eher Grau auf sehr saugfähigem Papier, was bei meinem eigenen Beitrag kein ästhetischer Nachteil war (Bleistift auf Papier), bei den anderen Tusche-und-Pinsel-virtuosen leider schon.Redakteur der nichts desto trotz gelungenen Publikation ist Dmitry Iakovlev, Organisator des kleinen, feinen Comicfestivals in St. Petersburg,

   
 
   
Das letzte italienische Inguine Magazin, betreut von dem politisch umtriebigen Duo Elletra Stamboulis und Gianlucca Constantini, kann als spektakulär bezeichnet werden, auch wenn das billige Papier den positiven Eindruck schmälert. Mit Beiträgen von Dash Shaw, Matti Hagelberg, John Porcellino, Line Hoven, Nina, Bunjevac, Stefano Ricci, Peter Kuper, und vielen anderen, außerdem eine gekürzte Fassung meiner Comicreportage einer sterbenden Plattenbausiedlung in der ehemaligen DDR "Wer bleibt".    
     

18.12.2009
Der zweifelhafte Ruf, den mir der letzte Comic beschert, hat den Dachverband Berliner Kinder- und Schülerläden nicht abgehalten, Illustrationen für einen Kinderkalender in Auftrag zu geben.
Hier kann man den Kalender anschauen >>>


Und was gabs sonst?
- Ein einwöchiges Seminar für die comicbegeisterten Studenten der Kunsthochschule Kassel, Comic & Illustration, Klasse Hendrik Dorgathen (Toll!!!)
- Eine Ausstellungsbeteiligung im Kunstverein Weiden (besinnlich).

   


Frankfurter Buchmesse, rechts: Katharina Greve

20.09.2009
>>> Portrait von Andreas Platthaus in der FAZ anläßlich des bevorstehenden Erscheines von "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" (avant-verlag) "Dieser Comic ist eine Sensation, nicht weil er so dick ist, sondern weil Ulli Lust eine Geschichte zu erzählen hat, die ihresgleichen sucht."

Videobericht von Andreas Brandt im FAZnet >>>

   

08.09.2009
Dieses gelbe Haus stand im Sommer 2009 über der Einfahrt der Untertunnelung einer Stadtautobahn in Linz, Österreich. Einen Sommer war es Bühne für Künstler, Anrainer und Passanten.
/www.bellevue-linz.at

Das ganze Gebäude war innen und aussen gelb gestrichen. Die Wirkung aufs Gemüt war überaschender weise eine angenehme. Die schreiende Farbe schärfte die Konturen aller Akteure, die mit ihr in Kontrast traten. Im August habe ich gelbe Buntstifte eingepackt und für zwei Wochen dort als artist in residence gewohnt und gezeichnet.



 
                         

18.06.2009
Begründung der ICOM-Preis-Jury zur lobenden Erwähnung für mein Buch FASHIONVICTIMS, TRENDVERÄCHTER, Bildkolumnen und Minireportagen aus Berlin von Beatrix von Velsen, zu lesen auf der ICOM-Website >>>

26.05.2009
Arte-Kultur präsentierte heute Frankreichs Comic-Neuerscheinungen der Woche und AIRPUSSY gehörte dazu.

 
           


 

14.04.2009
Das nebenstehende Beweisfoto schickte vor wenigen Minuten der Verleger aus Brüssel employe-du-moi.org
Die fertig gedruckten Exemplare von AIRPUSSY sind geliefert worden, gerade noch rechtzeitig, um den in etwas voreiliger Blüte stehenden Frühling mitzufeiern.



 

22.03.2009
Die letzten Seiten sind endlich reingezeichnet, es fehlen noch die zweite Farbe, ein ordentliches Lettering und die Korrekturen.
Dafür, daß der Titel meines Comicromans "Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens" auf ein äußerst kurze Überlebensspanne anspielt, habe ich viel Zeit investiert. Vier Jahre um genau zu sein. Der Titel bezieht sich natürlich auf das subjektiven Zeitempfinden einer nihilistisch geprägten Jugendkultur, der ich glücklicherweise entwachsen bin.
Im ihrem aktuellen Artikel über Berliner Comiczeichner (Berliner Stadtzeitung Tip) schreibt Katja Lüthge:
" Ich habe schon Angst, dass meine Eltern das Buch sehen werden“, sagt Ulli Lust in charmantem Österreichisch. Die Angst der Comic-Künstlerin ist absolut nachvollziehbar. Es gibt Erlebnisse, die sie selbst ihren engsten Freunden „nie, nie, nie“ erzählt hat. Dinge, die auch mit 20-jährigem Abstand noch zu unangenehm sind. Zum Beispiel die Geschichte, wie sie als 17-jähriger Punk von zu Hause wegläuft, mit einer Freundin ohne Papiere nach Italien trampt, dort zunächst heiter Sex & Drugs & Rock'n'Roll lebt, bis eine Vergewaltigung den Trip in einen Albtraum verwandelt. (...) Die Wahrhaftigkeit, mit der sie ihre Teenagertaten beschreibt, wirkt sogartig."




  19.03.2009
Die österreichische Stadt Linz hat sich auf der Landkarte des internationalen Kulturgeschehens vor allem mit einem Festival für electronische Kunst, ars electronica, eingeschrieben. 2009 bekam Linz den Titel "Kulturhauptstadt Europas" zugeteilt und protzt mit einem ganzjährigen Kulturprogramm, dass seinesgleichen sucht. Von 6. - 9. März war es das Next-Comicfestival, dessen Hauptausstellung passenderweise unser Verlag für Bildschirmcomics electrocomics.com bestritt.
Ein kurzer Festivalbericht findet sich auf dem electrocmics blog >>>

 
             

12.02.2009
Seit meinem Engagement beim Zeichnerinnenmagazin "Spring" besteht Verwechslungsgefahr mit der eigenen Comicserie "Spring Poems".

SPRING POEM - DER FILM
1998 habe ich die Serie als erotisches Frühlingsritual begonnen und leichtfertig versprochen, jeden Frühling eine neue Ausgabe zu zeichnen. Das Wort "leichtfertig" suggeriert es bereits: In den Jahren 2006, 07 und 08 hatte ich Besseres zu tun.
Im Jahr 2009 kommt mir der Filmemacher Philippe Zwick Eby zu Hilfe, der just im Januar mit den Vorarbeiten zu einem Kurzfilm basierend auf dem Comic "Springclubbing" begonnen hat. Ein Blog informiert über die aktuellen Entwicklungen der Produktion, z.b.: über die Castings für die Rollen des aufbrausenden Großfürsten von Irkutsk und seiner glamouröse Frau, des charmanten Gemüsehändlers und der schwarzhaarige Clubbesucherin.
Ich habe den Regisseur gebeten, dem Casting der 100 Liebhaber der Anna A. bewohnen zu dürfen. Oder war es das Casting für die 50 Matrosen? Egal.
http://springpoem-film.blogspot.com/

Die letzte Publikation der Serie, "Air Pussy", erschien 2005 als e-book bei electrocomics und wird voraussichtlich Ende Mai als Printausgabe beim belgischen Verlag Employe-du-moi publiziert.
http://www.employe-du-moi.org


   
                         

Barbara Yelin
moi

 

17.01.2009
Spring
im Winter! .
Eine Ausstellung in der Galerie Neurotitan zeigt Originale aus dem aktuellen Heft SPRING # 5, “Alter Ego”und neue Arbeiten der Zeicherinnen: Paz Boira, Almuth Ertl, Katharina Gschwendtner, Natalie Huth, claire Lenkova, Carolin Löbbert, Ulli Lust, Christina Ackermann, Larissa Bertonasco, Katrin Bethge, Nina Pagalies, Maria Luisa Witte, Stephanie Wunderlich und Barbara Yelin.

Ausstellungsdauer: 17.01. - 07.02.09
FINISSAGE AM 30.01.09 AB 20 Uhr
Galerie Neurotitan im Haus Schwarzenberg,
Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin
Mo-Sa 12-20 Uhr, am So 14-19 Uhr.

Fotos der Ausstellung >>>

www.neurotitan.de
www.spring-art.info

 
 

12.01.2009
Comics in Zeitungen haben gefälligst mit einer Pointe zu enden. Fehlt der Witz, fühlt sich der Leser betrogen.
"Lächerlich!" sagt der Comic!

In ihrer lesenswerten Diplomarbeit "Die Comicreportage" an der Universität Wien, Publizistik und Kommunikationswissenschaften, widerlegt Judith Denkmaier gründlich das gängige Klischee zur Verwendung von Comics in Zeitschriften.
Sie stellt Fragen: "Kann das Medium Comic Realität glaubwürdig darstellen? Können Comics journalistischen Ansprüchen gerecht werden bzw. journalistische Funktionen erfüllen?" und beantwortet sie auch.
Sie referiert über die Entstehungsgeschichte des Comic, die Abgrenzung zu verwandten Arten, Zeichnung versus Foto, versucht sich in einer Definition des Journalismus und journalistischen Darstellungsformen und analysiert schließlich fünf Comicreportagen: Joe Sacco " Safe Area Gorazde", Art Spiegelmann "A Jew in Rostock" und "In the Shadow of no Towers", Tim Dinter "Kleine Welt - Big Orange" und Ulli Lust "Wer bleibt - Eine Comicreportage aus Halle-Neustadt".
Die Arbeit wurde von ihren Doktorvätern mit der Bestnote 1 bewertet und ist hier als PDF downloadbar >>>)

Archiv
2009
2008
2007

2006
2005